Leb wohl – Alfred Austin

Leb wohl

Leb wohl! Hier mein gewohntes Gebet,
Obwohl viele Vereine spalten,
Das Verständnis bleibt so konkret
Den Geist von dir nicht fernzuhalten.
Wach oder schlafend du sollst sein,
Meine Glut, sie umschwebt dich noch;
Und wenn du glaubst dich selbst allein,
Mein Flüstern füllt der Stille Loch.

Und  in Sommers heißen Tagen.
Die Sonne nimmt kein Licht und lacht,
Vergangnes Dunkel zu ertragen;
Verweilt, beleuchtet  die halbe Nacht
So wie immer unsre Liebe glüht
Obwohl einsame Stunden trennen,
Über unser Los Trost erblüht,
Bis wir uns vermischend brennen.

Aus dem Englischen von © Maggie Schwartz:

Farewell

Farewell! I breathe that wonted prayer,
But oh! though countless leagues divide
Our gaze, our grasp, they shall not tear
My soul, my spirit, from thy side.
Waking or sleeping, thou shalt own
My fervour hovers round thee still;
And when thou deem’st thyself alone,
My whispers shall the silence fill.

And as, in summer’s ardent days,
The sun withdraws not all his light,
But, long past setting, twilight rays,
Lingering, illumine half the night;
So shall our Love’s enduring glow
Through lonely hours its radiance pour,
O’er our dark lot some comfort throw,
Until we blend and burn once more.

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